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Anklage wegen bandenmäßigen Betrugs

Datum: 07.06.2018

Kurzbeschreibung: Anklage wegen bandenmäßigen Betrugs durch Anmietung von Mietfahrzeugen bei Autoverleihfirmen unter Verwendung von falschen Personalien

Anklage wegen bandenmäßigen Betrugs

Anklage wegen bandenmäßigen Betrugs durch Anmietung
von Mietfahrzeugen bei Autoverleihfirmen unter Verwendung von falschen Personalien

Ellwangen. 07.06.2018

Die Staatsanwaltschaft Ellwangen hat dieser Tage gegen einen 53-jährigen Mann aus Heidenheim Anklage zur Großen Strafkammer des Landgerichts Ellwangen erhoben. Ihm wird gewerbsmäßiger und bandenmäßiger Betrug sowie Urkundenfälschung in 38 Fällen im Zusammenhang mit der Anmietung von hochwertigen Fahrzeugen zur Last gelegt.

Nach der Anklageschrift habe der Angeschuldigte sich im Dezember 2015 mit weiteren Personen zusammengeschlossen, um im gesamten süddeutschen Raum hochwertige Fahrzeuge anzumieten und diese anschließend im Inland oder europäischen Ausland weiter zu verkaufen. Hierbei soll der Angeschuldigte entweder selbst gefälschte Personalausweise verwendet oder diese Mittätern für die Anmietung zur Verfügung gestellt haben. Nach Erhalt der Fahrzeuge sollen die Fahrzeugidentifizierungsnummern manipuliert und durch Nummern von angekauften Schrottfahrzeugen ersetzt worden sein. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeschuldigte durch die 38 Taten Vermögensvorteile in Höhe von ca. 614.000 Euro erzielt habe.

Der Angeschuldigte befindet sich seit 16.02.2018 in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.

Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung durch ein Gericht gilt der Angeschuldigte als unschuldig.


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